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FAQ

Antworten rund um die Eigen­strom­vermarktung (Mieterstrom) — von den Grundlagen über Eignung, Kosten und Ablauf bis zu Technik und Betrieb.

Was ist der Unterschied zwischen Eigenstromvermarktung und Mieterstrom?

Mieterstrom und Eigenstromvermarktung beschreiben bei uns dasselbe Versorgungskonzept: Lokal erzeugter Strom wird direkt an die Stromabnehmer im Objekt geliefert.

Während sich im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff Mieterstrom etabliert hat, sprechen wir von Eigenstromvermarktung, da auch Eigentümer, Gewerbeeinheiten und andere Stromabnehmer an einem solchen Modell teilnehmen können.

Unsere Eigenstromvermarktung wurde klassisch innerhalb einer Kundenanlage im Sinne des § 3 Nr. 24a EnWG umgesetzt. Aufgrund der aktuellen rechtlichen Entwicklungen rund um den Begriff der Kundenanlage sind hierbei die jeweils geltenden energierechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Was ist die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) und wie funktioniert sie? mit Video

Bei der Eigenstromvermarktung wird lokal erzeugter Strom möglichst direkt an die Stromabnehmer innerhalb des Objekts geliefert. Die Stromerzeugung kann beispielsweise durch eine Photovoltaikanlage, ein BHKW oder eine Kombination verschiedener Erzeugungsanlagen erfolgen.

Reicht die lokale Erzeugung zeitweise nicht aus, wird zusätzlich Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Überschüssiger Strom kann in das öffentliche Netz eingespeist und entsprechend der jeweiligen Veräußerungsform vergütet bzw. vermarktet werden.

energiekonzept ortenau übernimmt dabei, abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang, die technische und energiewirtschaftliche Umsetzung sowie die laufende Abrechnung und Betreuung.

Gilt die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) nur für Photovoltaikanlagen?

Nein. Im Rahmen unserer Eigenstromvermarktung kann lokal erzeugter Strom aus unterschiedlichen Erzeugungsanlagen direkt im Objekt vermarktet werden. Neben Photovoltaikanlagen kommen beispielsweise auch Blockheizkraftwerke (BHKW) oder Kombinationen verschiedener Erzeugungsanlagen infrage.

Welche technische und wirtschaftliche Lösung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Objekt, dem Stromverbrauch und der vorhandenen bzw. geplanten Erzeugungsanlage ab.

Der gesetzliche Mieterstromzuschlag nach dem EEG ist dagegen an Strom aus Solaranlagen und weitere gesetzliche Voraussetzungen gebunden.

Welche Vorteile bringt die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom)?

Durch die Eigenstromvermarktung kann die Wirtschaftlichkeit der Erzeugungsanlage deutlich erhöht werden. Anstatt den erzeugten Strom zu einer vergleichsweise niedrigen Vergütung vollständig in das öffentliche Netz einzuspeisen, wird ein möglichst großer Anteil direkt an die Stromabnehmer im Objekt verkauft. Dadurch lässt sich für den lokal erzeugten Strom in der Regel ein deutlich höherer Erlös erzielen.

Gleichzeitig kann den Stromabnehmern ein attraktiver Stromtarif angeboten werden. So profitieren sowohl der Anlagenbetreiber als auch die teilnehmenden Stromabnehmer vom Mieterstrommodell.

Für wen ist das Konzept der Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) sinnvoll?

Die Eigenstromvermarktung eignet sich grundsätzlich für Betreiber dezentraler Energieerzeugungsanlagen, beispielsweise Photovoltaik- oder KWK-Anlagen, wenn der erzeugte Strom direkt an Stromabnehmer im Objekt verkauft werden kann.

Besonders interessant ist das Konzept bei Mehrfamilienhäusern, Wohnquartieren sowie gemischt genutzten Objekten mit Wohn- und Gewerbeeinheiten. Ob sich die Eigenstromvermarktung wirtschaftlich lohnt, hängt insbesondere von der Erzeugungsanlage, dem Stromverbrauch und dem Anteil des lokal genutzten Stroms ab.

Gibt es eine Mindestgröße für die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom)?

Eine feste Mindestanzahl an Wohn- oder Gewerbeeinheiten gibt es nicht. Grundsätzlich kann die Eigenstromvermarktung auch bei kleineren Objekten umgesetzt werden. Die Erzeugungsanlage sollte jedoch ausreichend dimensioniert sein, damit der erzeugte und direkt vor Ort vermarktete Strom in einem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zu den Kosten der Umsetzung steht.

Was sind die Dienstleistungen von Energiekonzept bei der Eigenstromvermarktung (Mieterstrom)?

Unser Leistungsumfang wird individuell auf das jeweilige Projekt abgestimmt. Wir unterstützen sowohl bei der erstmaligen Umsetzung eines Mieterstrommodells als auch bei der laufenden Abrechnung und Betreuung bestehender Anlagen.

Unsere Leistungen können unter anderem die Erstellung des Messkonzepts, die Koordination mit Netz- und Messstellenbetreibern, die Umsetzung der erforderlichen Zählertechnik über unsere Partner, das Vertragswesen sowie die laufende Stromabrechnung umfassen.

Je nach Projekt können weitere Leistungen wie die Abrechnung von Ladeinfrastruktur, energiewirtschaftliche Meldungen oder die Begleitung der Direktvermarktung hinzukommen.

Darüber hinaus beraten wir bei der Entwicklung von Contractinglösungen oder übernehmen auf Wunsch selbst die Rolle des Contractors und damit die Investition und den Betrieb der Energieerzeugungsanlage.

Welche Verträge müssen für die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) geschlossen werden?

Welche Verträge erforderlich sind, hängt vom jeweiligen Versorgungs- und Betreibermodell ab.

Für unsere Leistungen wird in der Regel ein Dienstleistungsvertrag mit energiekonzept ortenau geschlossen. Zwischen dem jeweiligen Stromlieferanten und den teilnehmenden Stromabnehmern werden Stromlieferverträge abgeschlossen.

Darüber hinaus können je nach Projekt weitere Vereinbarungen erforderlich sein, beispielsweise für den Reststrombezug, den Messstellenbetrieb, die Direktvermarktung oder ein Contractingmodell.

Wir unterstützen bei der Zusammenstellung der für das jeweilige Projekt erforderlichen Vertragsstruktur und stellen die für unsere Leistungen benötigten Vertragsunterlagen zur Verfügung.

Was kostet die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom)?

Die Kosten einer Eigenstromvermarktung sind abhängig vom jeweiligen Objekt und dem gewünschten Leistungsumfang. Dabei spielen unter anderem das vorhandene Messkonzept, die benötigte Zählertechnik sowie der Umfang der Abrechnungs- und Betreuungsleistungen eine Rolle.

Auf Grundlage Ihrer Projektangaben erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Nutzen Sie hierfür einfach unser Anfrageformular und übermitteln Sie uns die wichtigsten Informationen zu Ihrem Objekt.

Welche Erträge kann ich mit der Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) erzielen?

Die möglichen Erträge hängen von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind insbesondere die Art und Größe der Erzeugungsanlage, die erzeugte Strommenge, der Stromverbrauch im Objekt, der Anteil des direkt vor Ort genutzten Stroms sowie die gewählten Strompreise.

Grundsätzlich gilt: Je mehr des lokal erzeugten Stroms direkt im Objekt vermarktet werden kann, desto höher ist in der Regel die Wertschöpfung gegenüber einer reinen Einspeisung in das öffentliche Netz.

Eine pauschale Aussage zu den möglichen Erträgen ist daher nicht möglich. Die Wirtschaftlichkeit muss immer anhand des jeweiligen Projekts betrachtet werden.

Entstehen für die Wirtschaftlichkeitsberechnung bereits Kosten?

Ja. Die Erstellung einer individuellen Wirtschaftlichkeitsberechnung ist kostenpflichtig, da hierfür die projektspezifischen technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen analysiert werden.

Den konkreten Leistungsumfang und die Kosten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Was passiert, wenn ich mich für die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) entscheide?

Nach Ihrer Beauftragung erhalten Sie von uns einen Dienstleistungsvertrag auf Grundlage des vereinbarten Leistungsumfangs. Nach Unterzeichnung übernimmt unser Projektteam die weitere Umsetzung. Hierzu werden zunächst die projektspezifisch erforderlichen Unterlagen und Angaben bei Ihnen angefordert und anschließend die weiteren Schritte eingeleitet.

Benötige ich einen Messstellenbetreiber für die Zähler innerhalb der Kundenanlage?

Ja. Für den Betrieb der Stromzähler ist ein Messstellenbetreiber erforderlich. Dieser ist für den Einbau, den Betrieb und die Wartung der Messtechnik zuständig. 

In unseren Mieterstromprojekten kommen abhängig vom jeweiligen Messkonzept auch intelligente Messsysteme (iMSys) zum Einsatz. Diese ermöglichen eine digitale Messwerterfassung und sind unter anderem Grundlage für die Umsetzung moderner Messkonzepte mit virtuellem Summenzähler.

Bei der Umsetzung arbeiten wir überwiegend mit inexogy als wettbewerblichem Messstellenbetreiber zusammen.

Müssen alle Stromabnehmer im Objekt bei der Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) mitmachen?

Nein. Es müssen nicht alle Stromabnehmer am Mieterstrommodell teilnehmen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und jeder Stromabnehmer kann seinen Stromlieferanten frei wählen.

Wie viele Teilnehmer für ein wirtschaftlich sinnvolles Mieterstrommodell erforderlich sind, lässt sich nicht pauschal festlegen. Entscheidend sind unter anderem Stromerzeugung, Verbrauchsstruktur und der Anteil des direkt vor Ort genutzten Stroms.

Was passiert, wenn ein Stromabnehmer nicht mehr bei der Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) mitmachen möchte?

Ein Wechsel des Stromanbieters ist grundsätzlich möglich. Möchte ein Stromabnehmer nicht mehr am Mieterstrommodell teilnehmen, wird der bestehende Stromliefervertrag entsprechend den geltenden Vertragsbedingungen beendet und eine Schlussrechnung erstellt.

Anschließend kann der Stromabnehmer von einem externen Stromlieferanten seiner Wahl versorgt werden. Wie der Lieferantenwechsel technisch und energiewirtschaftlich umgesetzt wird, hängt vom jeweiligen Messkonzept ab. Bei neueren Messkonzepten erfolgt dies in der Regel über die Aktivierung einer ruhenden Marktlokation (MaLo).

Ein Umbau oder Austausch des vorhandenen Stromzählers ist dabei in der Regel nicht erforderlich.

Was passiert, wenn der produzierte Strom innerhalb der Kundenanlage im Objekt nicht voll abgenommen werden kann?

Strom, der nicht direkt im Objekt verbraucht oder vermarktet werden kann, wird als Überschussstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Abhängig von der jeweiligen Erzeugungsanlage, ihrer Leistung und der gewählten Veräußerungsform wird der eingespeiste Strom vergütet oder direkt vermarktet. Bei größeren Erzeugungsanlagen kann beispielsweise eine Direktvermarktung erforderlich sein.

Was passiert, wenn mehr Strom im Objekt benötigt wird als produziert wird?

Reicht der lokal erzeugte Strom zeitweise nicht aus, wird die benötigte zusätzliche Strommenge als Reststrom aus dem öffentlichen Netz bezogen.

Die teilnehmenden Stromabnehmer werden dadurch jederzeit vollständig versorgt und erhalten sowohl den lokal erzeugten Strom als auch den erforderlichen Reststrom über ihren Stromliefervertrag.

Werden für Mieterstrom und Netzstrom separate Stromzähler benötigt?

Nein. Für eine Wohnung oder Gewerbeeinheit wird grundsätzlich nur ein Stromzähler benötigt. Dieser misst den gesamten Stromverbrauch unabhängig davon, woher der Strom stammt.

Reicht die lokale Stromerzeugung nicht aus, wird zusätzlich Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Die Zuordnung zwischen lokal erzeugtem Strom und Netzstrom erfolgt über das jeweilige Messkonzept. Separate Zähler sind dafür nicht erforderlich.

Kann ein Stromabnehmer dazu verpflichtet werden, am Mieterstrommodell teilzunehmen?

Nein. Die Teilnahme am Mieterstrommodell ist grundsätzlich freiwillig. Jeder Stromabnehmer kann selbst entscheiden, ob er den lokal erzeugten Strom beziehen oder einen anderen Stromlieferanten wählen möchte. 

Die Entscheidung gegen eine Teilnahme am Mieterstrommodell hat daher grundsätzlich keinen Einfluss auf das Mietverhältnis.

Wie kann ich eine hohe Teilnahmequote bei der Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) erreichen?

Ein attraktiver Stromtarif ist eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Teilnahmequote. Zusätzlich sollten die Stromabnehmer frühzeitig und verständlich über das Mieterstrommodell, die Konditionen und die Vorteile einer Teilnahme informiert werden.

So entsteht ein Angebot, von dem sowohl Anlagenbetreiber als auch Stromabnehmer profitieren können.

Gilt die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) nur für Mieter?

Nein. Mieterstrom ist keineswegs nur für Mieter gedacht. Auch Eigentümer, Gewerbeeinheiten und weitere Stromabnehmer können mit lokal erzeugtem Strom versorgt werden.

Deshalb verwenden wir bei energiekonzept ortenau den umfassenderen Begriff Eigenstromvermarktung. Er beschreibt besser, dass nicht die Art des Nutzungsverhältnisses, sondern die lokale Stromversorgung und -vermarktung im Mittelpunkt steht.

Ist die Eigenstromvermarktung (Mieterstrom) auch bei Gewerbe möglich?

Ja. Die Eigenstromvermarktung ist auch bei gewerblichen Stromabnehmern möglich. Gewerbeeinheiten können ebenso wie Wohnungen mit lokal erzeugtem Strom versorgt werden.

Auch der EEG-Mieterstromzuschlag kann unter bestimmten Voraussetzungen bei gewerblich genutzten Gebäuden in Anspruch genommen werden. Welche Voraussetzungen im Einzelfall gelten, hängt vom jeweiligen Projekt ab.

Sind die Einkünfte aus Mieterstrom steuerlich relevant?

Ja. Einnahmen aus dem Verkauf von Strom können steuerlich relevant sein. Die konkrete steuerliche Behandlung hängt von der jeweiligen Konstellation des Anlagenbetreibers ab.

Da wir keine steuerliche Beratung anbieten, empfehlen wir, die steuerlichen Auswirkungen mit einem Steuerberater abzustimmen. 

Von wem erhalte ich die Einspeisevergütung und Mieterstromförderung?

Die Einspeisevergütung und der EEG-Mieterstromzuschlag werden vom zuständigen Netzbetreiber an den anspruchsberechtigten Anlagenbetreiber ausgezahlt, sofern die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Wird der eingespeiste Strom hingegen direkt vermarktet, erfolgt die Vermarktung über den jeweiligen Direktvermarkter.

Welche Voraussetzungen gelten für Einspeisevergütung und Mieterstromzuschlag?

Die Voraussetzungen richten sich nach der Art der Erzeugungsanlage, dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der jeweiligen Veräußerungs- bzw. Förderform.

Für den EEG-Mieterstromzuschlag gelten besondere gesetzliche Anforderungen. Unter anderem muss der Strom aus einer Solaranlage stammen und ohne Durchleitung durch ein Netz an Letztverbraucher im Gebäude, einer Nebenanlage oder innerhalb desselben Quartiers geliefert und dort verbraucht werden. 

Welche Voraussetzungen im konkreten Projekt gelten, wird daher projektspezifisch geprüft.

Können Wärmepumpen in ein Mieterstrommodell eingebunden werden?

Ja. Wärmepumpen können in das Energie- und Messkonzept eines Mieterstromprojekts eingebunden werden. Dadurch kann lokal erzeugter Strom beispielsweise aus einer Photovoltaikanlage oder einem BHKW auch für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden.

Wie die Wärmepumpe messtechnisch eingebunden wird, hängt vom jeweiligen Objekt, dem Messkonzept und den technischen Rahmenbedingungen ab.

Was ist bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG zu beachten?

Zu den steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG zählen unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise Wärmepumpen, private Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, Anlagen zur Raumkühlung und Stromspeicher.

Für neu in Betrieb genommene steuerbare Verbrauchseinrichtungen mit einer Netzanschlussleistung von mehr als 4,2 kW gelten besondere Anforderungen an die Steuerbarkeit. Der Netzbetreiber kann deren Netzbezug bei einer drohenden Netzüberlastung vorübergehend reduzieren. Im Gegenzug profitieren die Betreiber von reduzierten Netzentgelten. 

Bei der Planung eines Mieterstromprojekts berücksichtigen wir diese Anforderungen bei der Erstellung des Messkonzepts und der Abstimmung mit Netz- und Messstellenbetreiber.

Was ist ein virtueller Summenzähler und welche Vorteile bietet er?

Bei einem virtuellen Summenzähler wird die für das Mieterstrommodell erforderliche Summenmessung nicht mehr ausschließlich über einen zentralen physischen Summenzähler abgebildet. Stattdessen werden die Messwerte der einzelnen Zählpunkte digital zusammengeführt und bilanziert. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechend geeignetes Messkonzept mit moderner Messtechnik.

Der virtuelle Summenzähler kann insbesondere bei Bestandsgebäuden Vorteile bieten, da aufwendige Umbauten der bestehenden Elektro- und Zähleranlage reduziert oder vermieden werden können. Gleichzeitig lassen sich Teilnehmer und externe Stromlieferanten flexibel in das Messkonzept integrieren.

Ob ein virtueller Summenzähler für ein Projekt sinnvoll und umsetzbar ist, hängt von den technischen Gegebenheiten sowie den Anforderungen des zuständigen Netz- und Messstellenbetreibers ab.

Gibt es ein Online-Portal für Stromkunden?

Bei entsprechend beauftragtem Leistungsumfang steht unseren Stromkunden ein persönliches Endkundenportal zur Verfügung. Dort können vertrags- und abrechnungsrelevante Informationen digital eingesehen und verwaltet werden.

Sofern das Endkundenportal für Ihr Objekt verfügbar ist, erreichen Sie dieses jederzeit über den Login-Bereich rechts auf unserer Website.

Welche Informationen kann ich als Anlagenbetreiber über das EnergyPortal einsehen und übermitteln?

Über unser EnergyPortal stellen wir Anlagenbetreibern die im Rahmen unserer Dienstleistungen erstellten Dokumente und Abrechnungsunterlagen zentral und digital zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Strom- und Wärmeabrechnungen, Preisanpassungsschreiben, Mahnungen sowie weitere projektbezogene Unterlagen.

Neben einer Übersicht der Zähler im jeweiligen Objekt können Anlagenbetreiber über das Portal Zählerstände übermitteln und Mieterwechsel direkt an uns melden. Auch die für die jährlichen Turnusarbeiten benötigten Unterlagen können digital bereitgestellt werden.

Der Zugang zum EnergyPortal wird grundsätzlich für den Anlagenbetreiber eingerichtet. Auf Wunsch können wir für die zuständige Hausverwaltung einen zusätzlichen, eigenen Zugang zum selben Objekt anlegen, sodass auch die Hausverwaltung auf die für sie relevanten Informationen und Dokumente zugreifen kann.

Damit dient das EnergyPortal als zentrale digitale Schnittstelle für den Dokumenten- und Datenaustausch rund um die laufende Betreuung der Kundenanlage.

Den Zugang zum EnergyPortal finden Sie jederzeit über den Login-Bereich rechts auf unserer Website.

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) oder Mieterstrom: Was ist der Unterschied?

Bei der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) wird der lokal erzeugte Solarstrom auf die teilnehmenden Nutzer im Gebäude verteilt. Anders als beim klassischen Mieterstrom tritt der Anlagenbetreiber dabei nicht als Stromlieferant auf.

Dadurch können sich rechtliche und organisatorische Anforderungen reduzieren. Die Teilnehmer behalten ihren bisherigen Stromlieferanten und beziehen lediglich den zusätzlich benötigten Reststrom aus dem öffentlichen Netz.

Welche Lösung besser geeignet ist, hängt von den Zielen des Projekts, der Gebäudestruktur und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des passenden Versorgungskonzepts.

Reden wir über Ihr Projekt.

Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot, passend zu Ihrer Immobilie und Ihrem Bedarf. Persönlich, herstellerunabhängig, von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme.

Portale
energyportal Abrechnungen übermitteln, Dokumente herunterladen, Zählerstände melden und vieles mehr. Endkunden-Portal Einsicht in Vertragsdaten, Rechnungen und Belege. Zahlungsart und Abschlagshöhe anpassen.